Hallo liebe Lesefreunde,

wenn ihr hierher gefunden habt, liegt das wahrscheinlich daran, dass ihr wissen wollt, was LaMaga im Augenblick so in die Tastatur hämmert.

Der Grund, weshalb ich die alte Schattenherz-Seite umgebaut habe, ist der: Ich will die Geschichte, mit der ich jetzt schon eine ganze Weile beschäftigt bin, nicht an der potentiellen Zielgruppe vorbei schreiben, sondern sie in eine leserliche Form bringen, die man eventuell auch mal druckreif bekommt.

Weshalb ist das so schwierig? Nun, wie der eine oder andere vielleicht weiß, habe ich viele Jahre meines Lebens meiner großen Fantasy-Saga um die „Schattenherz-Chroniken“ gewidmet. Das Weltenbasteln und Geschichten erzählen im Rahmen dieses Universums hat mir viel Spaß gemacht und mir auch bei der Bewältigung des Alltags geholfen.

Ein paar Leute haben die „Chroniken“ zumindest teilweise gelesen. Und das Feedback war ermutigend.

Nachdem mich nach dem Finalband „Lügenspiel“ das wirkliche Leben ziemlich aus der Bahn geworfen hat, habe ich längere Zeit bis auf kleinere Spin-Offs nichts Literarisches geschrieben. Es war eine richtige, fiese  Schreib-Blockade, die ich Anfang vergangenen Jahres ganz vorsichtig mit einem aus einem Anflug höheren Blödsinns entstandenen Crossover-Comedy „Im Zeichen der Ziege“ ganz vorsichtig überwinden wollte. Nun will ich den Versuch wagen, einige Motive der Geschichte zu einem „seriösen“ Langtext auszubauen. Damit gab es gewisse Startschwierigkeiten, denn ich musste mich radikal von meinem „Lebenswerk“, den Chroniken lösen. In meinem neuen Langtext sollte es keine Fantasy-Welt sein – die wäre vermutlich schon sehr bald den „Chroniken“ zu ähnlich geworden. Also bewege ich mich mit „Faun-A“ in einem Realweltszenario mit phantastischen Elementen.

Das Grundmotiv von Faun-A: Was wäre, wenn ein vergessener Tier- und Naturgeist tatsächlich in dieser Welt existieren würde – aber längst die Kontrolle über seine Sphäre verloren hat, weil die Menschen so destruktiv sind?

Eine Verbindung von Phantastik und Umwelt-/Tierschutzthemen – birgt das nicht die Gefahr, moralinsauer und dogmatisch zu werden? Genau das will ich vermeiden, und zwar mit dem Versuch, der düsteren, destruktiven Perspektive einen gewissen Humor, comic relief entgegenzusetzen, dabei auch die Vermenschlichung meiner tierischen Protagonisten weitgehend zu vermeiden und einige kulturell-aktuelle Aspekte aufs Korn zu nehmen.

Der Text zu Faun-A ist ungefähr zur Hälfte fertiggestellt, das Handlungskonzept hat sich gegenüber dem Erstentwurf stark verändert. Ich arbeite daran und plane, es Ende 2015 in einer potentiell veröffentlichungsfähigen Form vorliegen zu haben.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich hier auf dieser Seite bei der Arbeit am „offenen“ Text unterstützen würdet. Und ich wünsche euch natürlich viel Spaß!

LaMaga

 

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